Vergleich der Flugbewegungen und Leq-Werte |
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Auf dieser Seite werden die Excel-Tabellen veröffentlicht, die wir im Vergleich der Mess-Stationen des Flughafens Leipzig/Halle und der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. erstellt haben. |
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Es werden folgende Stationen verglichen: |
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| Flughafen Leipzig/Halle | IG Nachtflugverbot | |
| Großkugel (MP01) | Schkeuditz Wehlitz (M30), nur bis April 2009) |
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| Rackwitz (MP08) | Lemsel (M28), (nur bis April 2009) |
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| Radefeld (MP06) | Radefeld (M12) |
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| Hohenheida (MP09) | Hohenheida1 (M8) |
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| Döllnitz (MP05) | Döllnitz (M2) |
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| Hayna (MP13) | Hayna (M20), (ab Juni 2009, bis Februar 2010) | |
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Auswertung von Daten für 2009:
Anzahl der Überflüge Meßstelle Hohenheida (MP 09 des FH Leipzig/Halle) im Jahr 2009 (Febr. bis Dez.) nach Anzahl der Flugzeugtypen (xls-Datei, 24 kB) |
zur Statistik 2009 |
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Hinweis zu den Mess-Daten : A. Technisch bedingte Differenzen bei dem Vergleich der Anzahl der Flugbewegungen und der Leq-Werte: 1. - FH misst nach DIN 45643 (Messung und Beurteilung von Flugzeuggeräuschen) - DFLD berechnet anhand der gewonnenen Daten in Anlehnung an die TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) und damit nach DIN 45641 (Mittelungspegel und Beurteilungspegel zeitlich schwankender Schallvorgänge) 2. - FH beachtet somit Messwerte ab 8,3 m/s (ca. 30 km/h) Wind nicht - DFLD misst durchgängig 3. - FH misst mit einer Zeitbewertung Slow (S mit 1 sec) - DFLD hat dagegen als Zeitbewertung die Konstante „Super-Slow“ (6 sec) gewählt. 4. - FH misst weitgehend reflexionsfrei - DFLD misst den gesamten auftreffenden Schallpegel an der Messstelle 5. - FH erstellt die Ereigniserkennung mit Hilfe der Verkehrs- und Radardaten - DFLD mittels einer entsprechenden Software (Basis: Vergleich der Charakteristika auf Basis des Pegelverlaufs) 6. - Der Aufstellort kann bei Veränderung um wenige Meter bereits Änderungen im Schallpegel von bis zu 10 dB bewirken. 7. - FH stellt, auf Grund der an dem jeweiligen Standort auftretenden Umgebungslärmpegel, die untere Schallschwelle für die Erfassung des Fluglärms an den Mikrofonen je nach Standort zwischen 51 und 60 dB ein - DFLD hat die untere Schallschwelle fest auf 30 dB eingestellt Der Hauptunterschied ist also: Wir messen die Immissionswerte, die auf den Menschen treffen. Der FH dagegen ausschließlich die Emissionswerte der Flugzeuge. B. Ein Zitat aus der Task-Force Fluglärmmonitoring Erläuterungen zum „Messvergleich“ zwischen Fraport und DFLD des Öko-Institut e.V. Freiburg vom 22. Mai 2006 sollte die Problematik recht gut beschreiben: "Im Ergebnis kann jedoch festgehalten werden, dass die in den Messreihen aufgetretenen Abweichungen nur unwesentlich durch die Messtechnik bedingt sind, sondern vielmehr durch die Wahl der Aufstellungsorte, da die standortbezogenen Effekte deutlich größer ausfallen als die technisch bedingten." (http://www.dfld.de/Presse/PMitt/2006/060720c1.pdf) |