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Messstationen IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V.

Neuer Vereinssitz


Neues bei der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle:
Wir sind umgezogen und arbeiten nun von einem neuen Standort aus:

Am Krümmling 1, 06184 Kabelsketal

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Warum verweigert sich der Flughafen?

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Pressemitteilungen


Übersicht über unsere Pressemitteilungen
Offizielle Statements der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.

Presseerklärungen der IG NFV

Informationsblätter


Übersicht über unsere Informationsblätter
Die offiziellen Informationen der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. finden Sie hier in chro­no­lo­gi­scher Reihenfolge.

Infoblätter der IG NFV

Fluglärm-Messerwerte


Die IG Nachtflugverbot hat mit Hilfe vieler Unter­stützer ein eigenes Messstellennetz aufgebaut. Hier werden rund um die Uhr die Flug­lärm­pegel gemessen und online veröffentlicht.

Fluglärm-Messstationen

Pressemitteilung 01/2019

Klimalast Frachtflug am Flughafen Leipzig/Halle

Der Frachtflughafen Leipzig/Halle erzeugt jährlich eine Gesamtbelastung von etwa 2 bis 2,5 Millionen Tonnen CO₂! Damit liegt der wirtschaftliche Schaden für die Region Leipzig-Halle unter Zugrundelegung der Berech­nungen des Umweltbundesamtes zwischen 360 und 450 Millionen Euro - pro Jahr!
Der Flughafen Leipzig/Halle liegt somit auch beim CO₂-Ausstoß in Eu­ro­pa in der absoluten Spitzengruppe. Weitere klimaschädliche Gase wie Stickoxid- oder NOX-Emissionen, die aus den Triebwerken in großen Höhen ausgestoßen werden, belasten so das Klima noch zusätzlich.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 01/2019

Pressemitteilung 02/2018

Keine Freigabe zum internationalen Frachtflughafen

Die SPD-Führung spielt mit gezinkten Karten. Leipziger Bürgerinitiativen gegen Flug- und Bodenlärm haben unlängst aufgedeckt, dass die künf­tige sogenannte GroKo beabsichtigt, den Flughafen Leipzig/Halle klamm­heim­lich als generellen Landepunkt für den internationalen Luft­fracht­ver­kehr in die Luftverkehrsabkommen aufzunehmen. Das würde den bis­he­ri­gen nächtlichen Fluglärm mit lauten Frachtmaschinen in den Schatten stellen.
Auch das Umweltbundesamt fordert für stadtnahe Flughäfen ein ge­ne­rel­les Start- und Landeverbot in der Zeit von 22 bis 06 Uhr!

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 02/2018

Pressemitteilung 01/2018

Kein weiterer Fluglärm!

Kein weiterer Fluglärm durch noch mehr Fracht- und Mili­tär­flug­zeu­ge in der Nacht am Flughafen Leipzig/Halle:

Die IG Nachtflugverbot fordert einen sofortigen Stopp der Pläne der so­ge­nan­nten GroKo-Kommission, den Flughafen Leipzig/Halle als ge­ne­rel­len Landepunkt für den internationalen Luftfrachtverkehr in die Luft­ver­kehrs­ab­kom­men aufzunehmen.
Die Forderung im Koalitionsvertrag, die Frachtfluglanderechte am Flug­hafen Leipzig/Halle zu erweitern und diesen ge­ne­rell als Landepunkt für den Luftfrachtverkehr in die assoziierten Dokumente und damit in die Luftverkehrsabkommen aufnehmen sowie die Forderung, die Geneh­mi­gungs­dauer für Ein- und Ausflüge von Ad-hoc-Frachtchartern deutlich zu verkürzen, muss umgehend gestrichen werden!

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 01/2018

Pressemitteilung 01/2017

Gesundheitsschutz muss Vorrang haben

Gesundheitsschutz muss Vorrang vor Wirtschaftsinteressen haben! Nachtfluglärm reduzieren - Nachtruhe durchsetzen!

An keinem stadtnahen Flughafen in Europa gibt es eine absolut un­ein­ge­schränk­te Nachtflugerlaubnis für Fracht- und Militärflugzeuge. Außer in Leipzig/Halle! Alles darf hier nachts landen und starten! Egal wel­ches Baujahr, egal wie laut! Nicht einmal Nachtzuschläge bei den Start- und Lan­de­ent­gel­ten werden erhoben. Alles zum Schutze von DHL! Damit findet eine eklatante Wett­bewerbs­ver­zer­rung zugunsten von DHL in Leipzig/Halle gegenüber seinen Wettbewerbern statt. Dieser Wett­be­werbs­vor­teil geht aber zu Lasten der Gesundheit von 1,7 Millionen Men­schen im Großraum Leipzig-Halle-Merseburg.
Wir fordern das sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr als Genehmigungsbehörde des Verkehrsflughafens Leipzig/Halle auf, sich endlich für aktiven Schallschutz einzusetzen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 01/2017

Pressemitteilung 03/2016

Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht

Seit Jahren kämpfen vom Fluglärm betroffene Bürger gegen die un­be­grenz­te Nachtflugerlaubnis am Flughafen Leipzig/Halle. Muster­klä­ger der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e. V. sind seitdem insgesamt fünf Mal vor Gericht gezogen, um ihr verfassungsmäßig verbrieftes Recht auf kör­per­liche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz) einzuklagen. In den vier bereits abgeschlossenen Verfahren wurden die Forderungen der Kläger mit dem Hinweis auf das "überwiegende öffentliche Inte­res­se" ins­be­son­de­re an der Schaffung von Arbeitsplätzen mehr oder weniger voll­stän­dig abgewiesen. Die Flughafenanwohner seien durch das passive Schallschutzprogramm des Flughafens ausreichend geschützt, so die Argumentation der Gerichte.
Dieser Einschätzung widersprechen mehrere neue medizinische Studien, die die durch Nachtfluglärm verursachten Gesundheitsschäden sowohl von ihren Wirkungsmechanismen her als auch statistisch signifikant nach­wei­sen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 03/2016

Pressemitteilung 08/2015

IG Nachtflugverbot vor Bundesverwaltungsgericht

Von renommierten Ärzten und Forschern wurden eine Vielzahl von Stu­dien vorgelegt, die die durch Nacht­fluglärm verursachten Gesund­heits­schä­den sowohl von ihren Wirkungsmechanismen her als auch sta­tis­tisch signifikant nachweisen. Kein ernstzunehmender Wis­sen­schaft­ler zweifelt heute noch diese Erkenntnisse an.
Deshalb hat der auf Verwaltungs- und Umweltrecht spezialisierte Leip­zi­ger Rechtsanwalt Wolfram Günther im Auftrag der IG Nacht­flug­ver­bot Leipzig/Halle bereits am 7. April fristgerecht Klage vor dem Bundes­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig gegen den Freistaat Sachsen erhoben und am 7. August die ausführliche Klagebegründung ein­ge­reicht.
Wären die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse schon 2004, bei der Planfeststellung, bekannt gewesen, dann hätte es niemals eine unbe­schränk­te Nachtflugerlaubnis geben dürfen. Deshalb haben die Kläger jetzt einen Rechtsanspruch darauf, dass die Planfeststellung unter Be­rück­sich­ti­gung der neuen Erkenntnisse korrigiert wird.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 08/2015

Pressemitteilung 06/2015

Unterschriftensammlung gegen Militärtransporte

Seit Bestehen der gemeinnützigen Bürgerinitiative IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. nimmt der Verein regelmäßig an diesem größten Um­welt­fest Mitteldeutschlands, organisiert durch den Leipziger Um­welt­bund Ökolöwe, teil.
In diesem Jahr unterstreichen wir die Forderung nach einem generellen Nachtflugverbot zwischen 22 Uhr und 06 Uhr am Flughafen Leipzig/Halle an unserem Stand der Leipziger Ökofete mit einer Unterschriftenaktion. Wir fordern damit einen sofortigen Stopp aller militärischen Aktivitäten am zivilen Flughafen Leipzig/Halle. Militärtransporte mit den lautesten Fracht­flug­zeu­gen AN-124 müssen sofort eingestellt werden!

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 06/2015

Pressemitteilung 03/2015

Keine nächtlichen Triebwerksprobeläufe im Freien

Am Mittwoch, dem 25.03.2015, trifft sich die Fluglärmkommission (FLK) am Flughafen Leipzig/Halle wieder zu ihrer halbjährlichen Beratung. Unsere Forderungen an die Mitglieder der FLK sind klar und eindeutig:

  1. Geplanten Angriff auf Lärmschutz abwehren - Keine Trieb­werks­pro­be­läu­fe nachts im Freien!

  2. Nächtliche Betriebsbeschränkungen für russische Tur­bo­prop­ma­schi­nen Antonow 26 und weitere besonders lärmintensive Fracht­flug­zeu­ge!
Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 03/2015

Pressemitteilung 10/2014

Auch DHL-Beschäftigte sind Menschen!

Streik bei DHL! Wir fragen uns: Wie schlimm muss die Ausbeutung sein, wie mies die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung, dass auf Anhieb, selbst zur Verwunderung der Gewerkschaft ver.di, 80 Prozent der Ar­bei­ter streiken? Dies ist ein Mobilisierungsgrad, der für amazon, dessen Arbeitsbedingungen schon als besonders prekär bekannt sind, trotz mehrerer Streikversuche völlig illusorisch bleibt!
Die Antwort findet sich in den aktuell geltenden Tarifen und Arbeits­be­ding­ung­en bei DHL: 948 Euro bei der DHL-üblichen Wochenarbeitszeit von 22 Stunden. 22 Stunden pro Woche, das klingt fast nach Dau­er­ur­laub. Viele DHL-Mitarbeiter arbeiten aber 6 Tage pro Woche, also täglich ca. 4 Stunden. Diese sind dann oft in geteilten Schichten zu absolvieren, also jeweils 2 Stunden vor Mitternacht plus 2 Stunden am frühen Mor­gen. Dazwischen kann man sich nur ins Auto legen und 3 bis 4 Stunden ruhen. Das Ganze ist ein Knochenjob, weil die tonnenschweren Karren streckenweise per Muskelkraft bewegt und tausende schwere Pakete umgestapelt werden müssen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 10/2014

Pressemitteilung 09/2014

Kampf gegen Fluglärm geht in eine neue Runde

Die IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e. V. hat am 10. September über den Leipziger Anwalt Wolfram Günther bei der Landesdirektion Sachsen einen Antrag auf Wiederaufgreifen des Planfeststellungsverfahrens für den Flughafen Leipzig/Halle gestellt. Der Verein reagiert damit auf die Zurückweisung seiner Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) am 07. Juli 2014.
Nach mehr als vier Jahren Bearbeitungszeit hatte der EGMR die Be­schwer­de mit rein formalen Argumenten abgewiesen. Mit dem Antrag auf Wiederaufgreifen des Verfahrens ist nun die Genehmigungsbehörde erstmals gezwungen, inhaltlich auf die neuen Gesundheitstudien und Erkenntnisse einzugehen. Die Erfolgschancen werden von Fachleuten vorsichtig optimistisch eingeschätzt. Denn noch nie sind die Flug­lärm­be­las­tung­en an deutschen und internationalen Flughäfen einem "Stress-Test" auf der Basis der neuen Gesundheitsstudien unterzogen worden. Der Flughafen Leipzig/Halle bietet erstmalig die Chance, dies zu tun.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 09/2014

Pressemitteilung 12/2013

Mainzer Fluglärm-Studie als Beweis

Am 27. November wurde in einer dritten Nachreichung zur Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg die bahnbrechende Studie eines Forscherteams der Uni Mainz als Beweis in das Verfahren eingeführt. Darin werden erstmals die physiologischen Wirkmechanismen von Nachtfluglärm nachgewiesen. Bereits kurzzeitige Beschallung mit Nachtfluglärm bewirkt eine Schä­di­gung der Innenwand der Blutgefäße. Je stärker der Fluglärm, desto mehr nimmt die Erweiterungsfähigkeit der Arterien ab. Das führt bei länger anhaltendem Nachtfluglärm zu chronischem Bluthochdruck und erhöht in der Folge u. a. das Herzinfarktrisiko.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 12/2013
Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF: Pressemitteilung 12/2013

Pressemitteilung 01/2013

Rücktrittsforderungen

Am Mittwoch forderte die IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. in einem Offenen Brief an den Geschäftsführer des Flughafens Leipzig-Halle und den Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG den Rücktritt des Kon­zern­pres­se­sprech­ers Uwe Schuhart.
Aufgrund häufiger Lügen, zuletzt Anfang Januar gegenüber Jounalisten der Leipziger Volkszeitung und der Mitteldeutschen Zeitung, ist Schuhart nicht mehr tragbar. Schuhart leugnete bewusst erneut die Tatsache, dass den Flughafen täglich durchschnittlich etwa 350 Fluglärmbeschwerden von Anwohnern erreichen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 01/2013
Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF: Pressemitteilung 01/2013

Lesen Sie hier den Offenen Brief als PDF: Offener Brief der IG NFV

Pressemitteilung 06/2012

Flughafen-Subventionen sofort stoppen

Der Flughafen ist ein Fass ohne Boden, die schlechten Arbeitsplätze wer­den durch uns Steuerzahler teuer bezahlt. Nur den den krank mach­en­den Lärm gibt es gratis dazu!
Der Flughafen machte 2010 knapp 45 Mio. Euro pro Jahr Verlust. Den Ausgleich leistet die "Öffentliche Hand". Allein das Land Sachsen-Anhalt hat den Flughafen im Jahr 2011 mit 2,8 Mio. Euro, bezuschusst. Dieses Geld fehlt nun bei der Bezahlung von Krankenschwestern und Pflegern, im öffentlichen Nahverkehr und bei der Schaffung neuer, guter Ar­beits­plätze im öffentlichen Bereich.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 06/2012
Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF: Pressemitteilung 06/2012

Pressemitteilung 04/2012

Nach dem Urteil ist vor dem Urteil

Die Bürger haben ein Recht auf Nachtruhe.
Auch wenn es der Luftverkehrslobby nicht gefällt.

Die IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. begrüßt diese klare Ent­schei­dung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig. Sie räumt auf mit dem immer und immer wieder wiederholten Spruch "Die Fracht braucht die Nacht". Es wird nicht wahrer, wenn man Unsinn einfach immer wieder wiederholt.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 04/2012

Pressemitteilung 03/2012

Offener Brief an den Flughafen-Chef

Die Veranstaltung des Flughafens Leipzig/Halle am 29. März, "Flughafen direkt", glich leider wieder einmal einem Monolog. Statt in einen echten Dialog zu treten, wurden hier bekannte Informationen vorgetragen, die weder Neues brachten, noch dazu geeignet waren, die Positionen zwi­schen den belasteten Anwohnern und der Flughafenführung an­zu­nä­hern.
Der Flughafen sollte sich nun endlich, nach zwei Jahren Ver­zö­ge­rungs­hal­tung, am "Dialogforum Flughafen" der Stadt Leipzig beteiligen. Dazu laden wir Sie erneut herzlich ein.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 03/2012

Pressemitteilung 02/2012

Spiel mit dem Feuer

Nun ist es heraus: Ein Geheimbericht des LKA Sachsen aus dem Jahr 2008 hält terroristische Anschläge auf den Flughafen Leipzig/Halle auf­grund dessen militärischer Nutzung für "wahrscheinlich". Bereits seit der Stationierung der Großraum-Militärtransporter vom Typ AN 124 im März 2006 und der Eröffnung des Militärdrehkreuzes der US-Army im Sommer desselben Jahres warnen wir, gemeinsam mit Frie­dens­ini­tia­tiven und Politikern der LINKEN und später auch der GRÜNEN, vor eben dieser Gefahr.
Die jetzt publik gewordenen gegenteiligen Erkenntnisse der Lan­des­poli­zei­be­hör­de lagen dem Gericht ganz offensichtlich ebenso wenig vor wie dem Sächsischen Landtag.

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Pressemitteilung 01/2012

Gerichtsverhandlung zum Flughafen Frankfurt a.M.

Gegen den Ausbau und für ein uneingeschränktes Nachtflugverbot am Flughafen Frankfurt a.M. klagten 30 Kommunen, eine Klinik, mehrere Kla­ge­ver­eine, der BUND und auch einige Firmen. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig wird am Dienstag, den 13. März 2012 über die Re­vi­sions­ver­fah­ren mündlich verhandeln.
Anwohner des Flughafen Leipzig/Halle verfolgen diese Verhandlung vor Ort, unterstützen die Bürgerinitiativen aus dem Rhein-Main-Kreis, er­klä­ren sich solidarisch. Auch wenn die Situation der Betroffenen an den zwei Flughäfen verschieden sein mag, so eint sie die Belastung durch den krank machenden Fluglärm. Insbesondere der Nachflugverkehr stellt ein hohes Krankheitsrisiko dar.

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Pressemitteilung 09/2011

Menschenkette um das Bundesverwaltungsgericht

Am Dienstag, dem 20. September 2011, ist vom Bürgerverein Bran­den­burg-Berlin (BVBB) rund um das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Menschenkette mit etwa 400 Fluglärm-Betroffenen aus der Haupt­stadt geplant.
Hintergrund: Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am 20. und 21. September 2011 über etwa 40 Klagen von Privatpersonen und Ge­mein­den gegen die geplante Nachtflugregelung am Flughafen Berlin Bran­den­burg (BER).

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Pressemitteilung 08/2011

Chef der Flughafen AG kriminalisiert Stadträte

Sie sollte eine harmonische Selbstdarstellung des Flughafens werden, die Informationsveranstaltung "Flughafen direkt". Dazu waren Bür­ger­meis­ter und Stadträte in die "VIP-Lounge" des Flughafens eingeladen. Mitglieder von Bürgerinitiativen waren nicht vorgesehen, doch sie zeigten vor dem Veranstaltungsgebäude Flagge und übergaben den Teil­neh­mern den gemeinsamen Forderungskatalog des Netzwerks gegen Flug­lärm.
Markus Kopp, Chef der Mitteldeutschen Flughafen AG, diffamierte in sei­ner gewohnt arroganten Art das vom Leipziger Stadtrat ins Leben ge­ru­fene "Mediationsforum Flughafen".
Nein, Herr Kopp: Wir leben nicht in einer Bananenrepublik!

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Pressemitteilung 07/2011

Flughafen Leipzig/Halle - endlich Farbe bekennen!

Von 7 Millionen Fluggästen, die 1996 von der sächsischen Staats­re­gie­rung für das Jahr 2010 prognostiziert wurden, konnten nur 2,35 Mio. (also gerade einmal ein Drittel!) realisiert werden. Selbst diese be­schei­dene Zahl wird nur dadurch erreicht, dass Leipzig/Halle jährlich einer halben Million US-Soldaten als Transitflughafen dient und damit un­mit­tel­bar völkerrechtswidrige Kriege unterstützt.
Selbst die 30 bis 50 Jahre alten russischen Militärmaschinen AN-12 und AN-26, die kürzlich von den Moskauer Flughäfen verbannt wurden, sol­len noch bis 2015 nachts in Leipzig verkehren dürfen! Leipzig/Halle ist damit der einzige deutsche Flughafen ohne jegliche Nacht­flug­be­schränkungen für Fracht- und Militärflugzeuge.

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Pressemitteilung 06/2011

Unerträgliche Arroganz der Flughafenbetreiber

Seit 2 Jahren versucht nun schon das aufgrund eines Beschlusses des Leipziger Stadtrates ins Leben gerufene "Forum Flughafen Leipzig/­Hal­le", einen Dialog der Fluglärmbetroffenen mit dem Flughafen und dem Freistaat Sachsen als Genehmigungsbehörde herzustellen. Ziel ist die Auffindung von Kompromissen, die die Wirtschaftlichkeit des Flug­ha­fens keineswegs in Frage stellen, den Menschen im Umkreis des Flughafens aber ein Minimum an Schutz vor krank machendem Fluglärm gewähren. Seit zwei Jahren lehnen sowohl der Flughafen als auch der Freistaat Sachsen und die Deutsche Flugsicherung diesen Dialog ab.

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Pressemitteilung 04/2011

Nachtflugverbot für laute Flugzeuge

Trotz aller Versprechungen des Managements des Flughafens Leipzig/ Halle, jeder werde ruhig schlafen können, wird es im Umkreis des Flug­ha­fens nachts immer lauter. Dabei dienen die lautesten Nachtflüge (die der Riesentransporter AN-124) nicht dem normalen Wirt­schafts­ver­kehr. Mit diesen bedrohlich dröhnenden Riesen werden vor allem Kriegsgüter wie Panzer und Kampfhubschrauber im Auftrag der NATO in Kriegs­ge­biete wie Afghanistan geflogen.
Deshalb haben wir eine Online-Petition zur Einschränkung der Nacht­flü­ge angeschoben, die jetzt in die letzte Runde geht. Fast 2.000 Menschen haben schon unterschrieben, damit die lautesten Kracher endlich vom Nacht­him­mel verschwinden!

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 04/2011

Pressemitteilung 05/2010

Betroffene klagen Menschenrechte ein

Am Montag, dem 03. Mai 2010, haben Musterkläger des Fördervereins für Lärm-, Umwelt- und Gesundheitsschutz (FLUG e. V.) fristgerecht eine Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Men­schen­rech­te (EGMR) in Straßburg eingereicht. Die Rechtsvertretung erfolgt durch die Kanzlei Wolfram Günther aus Leipzig, die sich auf Verwaltungs- und Umweltrecht spezialisiert und u. a. erfolgreiche Klagen für den Leipziger Umweltbund "Ökolöwe" geführt hat.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 05/2010

Presseinformation 05/2010 RA Günther

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

Der Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle zum Luftfracht-Drehkreuz soll mit einer Verzehnfachung der bisher stattfindenden nächtlichen Flug­be­we­gung­en verbunden werden. Davon betroffen ist eine erhebliche An­zahl von Menschen. Im Ballungsraum Leipzig-Merseburg-Halle leben ca. 1,7 Millionen Menschen, im ausgewiesenen Nachtschutzgebiet ca. 75.000 Menschen.
Mit der nun eingelegten Beschwerde wird die Verletzung von Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) geltend gemacht, der das Recht jeder Person auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz schützt. Auch vor Fluglärm! Der Gerichtshof fordert bei Abwägungsentscheidungen wie den hier ange­grif­fen­en Planfeststellungsbeschlüssen, dass ein gerechter Aus­gleich zwi­schen den ggf. einander widersprechenden Interessen hergestellt wer­den muss. Das wurde im Fall des Flughafens Leipzig/Halle nicht ge­nü­gend berücksichtigt.

Lesen Sie hierzu die Presseinformation:
Presseinformation 05/2010 RA Günther

Pressemitteilung 11/2009

Unbegrenzter Nachtfluglärm geplant

Am 24. Oktober beschloss die neue schwarz-gelbe Regierungskoalition in Berlin den Koalitionsvertrag. Darin enthalten ist das Ziel, die wenigen letzten Schutzregelungen, die die Bevölkerung bisher bundesweit vor ge­sundheitsschädlichem Flugbetrieb in den Nächten bewahren sollte, zu beseitigen. Die Bundesregierung macht sich damit einseitig zum Er­füll­ungs­ge­hil­fen der Luftfahrtlobby. Die letzten Reste volkswirtschaftlicher und ökologischer Vernunft fallen somit dem ungehemmten Profitstreben zum Opfer.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 11/2009

Pressemitteilung 10/2009

Bürger als Bittsteller

Leipzig feiert den 20. Jahrestag der "friedlichen Revolution". Die neuen Mächtigen haben sich die Volksbewegung vom Herbst '89 einverleibt und beanspruchen nun ein System zu repräsentieren, in dem die Ziele und Wünsche von damals erfüllt sind.
Im krassen Widerspruch dazu steht ein Schreiben der Landesdirektion Leipzig (LDL) vom 16. September 2009 an den Leipziger Stadtrat. Darin lehnt der LDL-Chef Walter-Christian Steinbach eine Teilnahme seiner Behörde an dem vom Stadtrat einberufenen "Dialogforum Flughafen Leipzig/Halle" strikt ab.

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Pressemitteilung 09/2009

Urteil: Siebzehn Nachtflüge sind zu viel

Am Freitag gab der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel grünes Licht für den Bau der vierten Start- und Landebahn am Flughafen Frankfurt (Main). Das Hessische Verwaltungsgericht konnte sich jedoch der Tatsache nicht entziehen, dass nächtlicher Fluglärm in hohem Maße gesundheitsschädigend ist und Nachtflüge deshalb nur im Ausnahmefall zu genehmigen sind. Es müsse deshalb eine strengere Regelung her. Das Gericht verfügte daher, dass die 17 in Frankfurt in der Kernzeit von 23:00 bis 05:00 Uhr genehmigten Nachtflüge nochmals zu überprüfen sind.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 09/2009

Pressemitteilung 08/2009

Freie Fahrt für Kriegstreiber und Profithaie

Am Freitag gab die Landesdirektion (LD) Leipzig die Erweiterung des "Nachtschutzgebietes", das besser "Nachtlärmgebiet" heißen sollte, im Umfeld des Flughafens Leipzig/Halle bekannt. Die Erweiterung des "Nachtschutzgebietes" war notwendig geworden, weil entgegen einer ver­bind­lichen Auflage im Planfeststellungsbeschluss (PFB) von 2004 zur gleichmäßigen Verteilung der Flüge auf die Nord- und Südbahn, nachts fast ausschließlich die Südbahn genutzt wird. Außerdem erhöht sich der Anteil der sehr lauten Flugzeuge bis 2020 deutlich!

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 08/2009

Pressemitteilung 07/2009

Äußerst umstrittene Kapitalerhöhung

Die Stadt Leipzig hat kein Geld. Es wurde eine Haushaltssperre ver­hängt. Sparmaßnahmen aller Orten. Doch nun muss die Stadt Leipzig erneut 2,6 Millionen Euro als Anteilseigner der Mitteldeutschen Flughafen AG zum Ausgleich von Verlusten und hoher Kosten der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden aufbringen. Das Defizit des Flughafens, welches jedes Jahr durch Steuergelder ausgeglichen werden muss, beträgt seit Jahren einen Betrag in zweistelliger Millionenhöhe.

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Pressemitteilung 06/2009

Fluglärmgegner gewinnen die Kommunalwahlen!

Fast überall die gleichen Bilder nach der Wahl am 7. Juni: Betretene Gesichter vor allem bei den etablierten Parteien. In vielen Städten und Gemeinden mussten einige erheblich Federn lassen - ein Zeichen da­für, dass viele Menschen ihre Interessen nicht mehr durch diese Parteien vertreten sehen.
Ganz anders fiel die Wahl für die Kandidaten der IG Nachtflugverbot und der mit ihr verbündeten Bürgerinitiativen gegen Fluglärm im Raum Leipzig/Halle aus: Fast alle haben den Sprung in die Kom­mu­nal­par­la­men­te im ersten Anlauf geschafft! Und das, obwohl sie nicht auf den Spitzenplätzen standen. Viele unserer Kandidaten haben sogar das Ergebnis der Parteien, auf deren Listen sie kandidiert haben, verbessert!

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Pressemitteilung 05/2009

Anwohner und Flughafenführung im Gespräch

Auf Vorschlag der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. kamen am Montag Abend Vertreter des Vereinsvorstandes und der neue Ge­schäfts­führer des Flughafens Leipzig/Halle, Dierk Näther, zu einem ersten gemeinsamen Gespräch zusammen. Ziel des Gespräches war zunächst das gegenseitige persönliche Kennenlernen und ein Infor­ma­tions­aus­tausch nach dem Geschäftsführerwechsel am Flughafen Ende letzten Jahres.
Trotz der überwiegend gegensätzlichen Ziele beider Seiten war es ein konstruktives Gespräch, welches Hoffnung macht, neben den bü­ro­kra­tischen und gerichtlichen Auseinandersetzungen zu vernünftigen Kom­pro­miss­lö­sungen zu kommen.

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Pressemitteilung 04/2009

Die Lügen des Ministers Jurk

Am 27. April fand im Verfassungs-, Rechts- und Europaausschuss des Sächsischen Landtags eine Anhörung zu "Ausmaß, Folgen und Ge­fah­ren der militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig/Halle als zentrales Drehkreuz für das US-Militär" statt. Der sächsische Wirtschaftsminister Jurk versuchte dabei noch immer, den Abgeordneten weiszumachen, es gäbe keine militärische Nutzung des Flughafens. Diese Lüge wurde nun endgültig entlarvt.

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Pressemitteilung 03/2009

Friedensaktivisten vernetzen sich europaweit

Im Vorfeld des NATO-Gipfels fand am 25. März im EU-Parlament in Strasbourg eine Anhörung zu ausländischen Militärbasen in Europa statt. Die Gründung des Militärpaktes jährt sich in Kürze zum 60. Mal. Auch Vertreter der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e. V. sowie der Ak­tions­grup­pe "Flughafen militärfrei" folgten einer parlamentarischen Einladung. Mit ungläubigem Kopfschütteln wurde von den Teilnehmern die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass der militärische Missbrauch des eigentlich zivilen Verkehrsflughafens ohne jegliche behördliche Genehmigung und mit Verheimlichung vor der betroffenen Bevölkerung zustande ge­kom­men ist.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 03/2009

Pressemitteilung 02/2009

Flughafen Leipzig/Halle wird Militärdrehscheibe

Die IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. verurteilt aufs Schärfste die gefährliche Entwicklung des Flughafens zum Militärdrehkreuz. Während immer mehr zivile Fluggesellschaften dem Flughafen Leipzig/Halle den Rücken kehren und damit die Passagierzahlen sinken, scheint die Zu­kunft des Airports fast ausschließlich im Luftfracht- und Militärbereich zu liegen. Der Flughafen rechnet zukünftig mit 800.000 Soldaten, die den Flughafen jährlich als Zwischenstop nutzen sollen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 02/2009

Pressemitteilung 01/2009

Zahlen auf dem Kopf

Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! So lautet eine alte Weisheit, mit einem Augenzwinkern.
Zahlen kann man gefügig machen, Statistiken schön reden, Hintergründe verdrehen, Fakten weglassen. Doch es gibt immer genug Leute, die nicht alles glauben, was geschrieben steht und die nachrechnen, re­cher­chie­ren und reagieren. Also, liebe Mitteldeutsche Airport Holding, beim nächsten Jubelschrei bitte erst genau hinschauen und den Bürger nicht für dumm verkaufen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 01/2009

Pressemitteilung 11/2008

Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingereicht

Im Streit um ein Nachtflugverbot am Flughafen Leipzig/Halle haben Anwohner beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Ver­fas­sungs­be­schwer­de eingelegt. Grundlage dieser Beschwerde sind der Ergän­zungs­plan­fest­stell­ungs­be­schluss des Regierungspräsidiums Leip­zig vom 27.06.2007 sowie das diesbezügliche Urteil des Bundes­ver­wal­tungs­ge­richts (BVerwG) vom 24.07.2008. Die Anwohner sind durch diese Rechts­ak­te in ihren Grundrechten nach Art. 2 Abs. 2 und Art. 14 Abs. 1 GG verletzt. Dies sind das Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf Schutz des Eigentums. Dass Nachtfluglärm auf Dauer krank macht, ist durch medizinische Studien eindeutig belegt. Die Entwertung von Wohn­grundstücken durch Fluglärm kommt einer "kalten Enteignung" gleich.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 11/2008

Pressemitteilung 10/2008

Beschluss: Wir klagen weiter

Am Dienstag, dem 16. September, fand in Leipzig-Hohenheida die tur­nus­mä­ßi­ge Jahreshauptversammlung der IG Nachtflugverbot Leipzig/ Halle e.V. statt. Die Mitglieder der IG Nachtflugverbot unterstützen ohne Abstriche den Vorschlag ihres Vorstands, als nächsten Schritt die Ver­fas­sungs­be­schwer­de vorzubereiten. Uneingeschränkte Zustimmung gab es auch zu der möglicherweise danach noch nötigen Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
100 prozentige Unterstützung des befreundeten Vereins FLUG e.V., der die Klagen der Musterkläger inhaltlich begleitet und finanziell sicherstellt. Auch die anwesenden Vertreter der lokalen Bürgerinitiativen gegen Flug­lärm aus Schkeuditz, Jesewitz, Taucha, Bad Lauchstädt und Halle-Ost, gleichzeitig Vereinsmitglieder der IG Nachtflugverbot, stimmten für die Wei­ter­füh­rung des Klageweges.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 10/2008

Pressemitteilung 09/2008

Klage vor dem Bundesverfassungsgericht

Wir machen gemeinsam weiter, mit neuer Energie und gestärkt durch den Verlauf der mündlichen Verhandlung vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt. Dort hatten die Fluglärmgegner, vertreten durch die sehr kom­pe­ten­ten Rechtsanwälte Baumann und Kunze aus Würzburg, eindeutig die besseren Argumente.
In Karlsruhe und Straßburg stehen allerdings alle Nachtflüge wieder zur Debatte. Auch die Planungssicherheit für die von DHL "in trockenen Tüchern" geglaubten Expressfrachtflüge geht dadurch wieder verloren. Dass den Fluglärmgegnern dieser Schritt aufgezwungen wurde, ist die zwangsläufige Folge des unverständlichen Urteils des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, das den betroffenen Anwohnern aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht einmal eine minimale Entlastung gewähren wollte.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: Pressemitteilung 09/2008

Pressemitteilung 08/2008

Das zweite Urteil - Großes Kino

In zwei Tagen mündlicher Verhandlung, die jeweils vom Morgen bis in die Abendstunden gingen, zweifelten die Richter des 4. Senats deutlich an den Argumenten des Regierungspräsidiums, zückten zum Teil sogar ohne Zutun der Klägeranwälte Wolfgang Baumann und Franziska Kunze eigene Gegenbeweise und ließen keinen Zweifel daran, dass die vor­lie­gen­den Regelungen des RP Leipzig nicht ausreichen, um einen ver­nünf­ti­gen Anwohnerschutz und einen minimalen Interessenausgleich zu schaffen. Selbst die anwesenden Pressevertreter konnten eine dies­be­züg­liche Rechtsauffassung des Gerichts deutlich erkennen, wie auch die Pressemeldungen der letzten Tage beweisen.
Dass das gestern verkündete Urteil nun derart einseitig ausschließlich die Interessen der Konzerne deckt, zeigt doch, dass das Urteil bereits im Vorfeld fest stand.

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Pressemitteilung 07/2008

Prozess vor dem Bundesverwaltungsgericht

Am 15. und 16. Juli 2008 wurde vor dem Bundesverwaltungsgericht erneut über die Frage der Zulässigkeit von Nachtflügen am Flughafen Leipzig/Halle verhandelt. Dieser zweitägige Prozess, der jeweils vom Mor­gen bis in die Abendstunden dauerte, war durchweg von einer sach­lichen Atmosphäre geprägt.
Der Unmut, der bei den vielen Zuschauern angesichts einiger zynischen Erläuterungen des Beklagtenanwalts Siegfried de Witt aufkam, unter­brach nur für kurze Zeit den Verhandlungsverlauf. So drückte Rechts­an­walt de Witt beispielsweise seine große Verwunderung darüber aus, dass die Kläger im ersten Prozess 2006 die umfangreiche Nutzung des Flug­ha­fens als Militärflughafen nicht rechtlich vorgebracht hätten. Dabei sei angeblich die militärische Nutzung doch seit 2006 allgemein öffentlich bekannt und akzeptiert gewesen.
Dem gegenüber zitierte der Anwalt der Kläger Auszüge aus den schrift­li­chen Antworten des Bundesverteidigungsministeriums sowie des sächs­ischen Petitionsausschusses als auch Äußerungen von Herrn Malitzke aus 2007, die bis zuletzt eine militärische Nutzung ausdrücklich bestritten hatten.

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Pressemitteilung 06/2008

Fluglärmdaten erst nach massivem Druck erhalten

Obwohl der Flughafen der gesetzlichen Verpflichtung zur Herausgabe von Fluglärmdaten unterliegt, weigerte er sich bisher permanent, dieser Verpflichtung nachzukommen. Erst auf massiven Druck der IG Nacht­flug­ver­bot Leipzig/Halle e.V. und der Ankündigung einer Klage auf Her­aus­ga­be der Fluglärmmessdaten lenkte nun der Flughafen ein.
Am Tage der Beschlussfassung über die Klageeinreichung übermittelte der am Flughafen Leipzig/Halle beschäftigte Fluglärmbeauftragte und Leiter für Lärm- und Umweltschutz, Axel Semrau, endlich überarbeitete Fluglärmdaten.
Diese übergebenen Messwerte entsprechen zwar nicht der von uns ge­for­der­ten Datenform, doch wir sehen diese Datenübergabe als ersten Schritt zur Erfüllung unserer gesetzlich sanktionierten Forderungen an. Jetzt werden die Daten durch die IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. analysiert und auf Plausibilität geprüft.

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Pressemitteilung 05/2008

Dialogforum ja - dann aber richtig!

Am Freitag, dem 09. Mai, trafen sich erstmals Vertreter von Bür­ger­ini­tia­ti­ven mit dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung zur Vor­be­rei­tung eines sog. Dialogforums zum Thema Flug- und Bodenlärm. Die Pressemitteilung des Rathauses über diese Beratung suggeriert, dass die Wirtschaftlichkeit des Flughafens durch jegliche Einschränkung des Flugverkehrs gefährdet wäre. Zwischen dem Interesse des Flughafens an unbegrenzter Nutzungsmöglichkeit und dem berechtigten Interesse der Flughafenanwohner am Schutz ihrer Gesundheit und folglich an einer weitest möglichen Einschränkung des Flugverkehrs, besteht ein diametraler Interessenkonflikt, der nicht schön geredet werden kann. Denn wie bereits das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 09.11.2006 feststellte, ist der gesundheitlich notwendige Schutz der Nachtruhe nicht allein durch passiven Schallschutz zu wahren.

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Pressemitteilung 04/2008

Kritik an der kurzen Südabflugroute

Die nach der letzten Fluglärmkommission bekannt gegebene Lösung für die kurze Südabflugroute über Teile von Leipzig mit einer Ge­wichts­be­gren­zung auf 136 Tonnen war so oder in ähnlicher Form lange vor­her­seh­bar. Die kurze Südabflugroute über Leipzig ist nur ein kleines Teilchen im großen Lärmteppich-Puzzle über der Region Leipzig/Halle. Diese Strecke wird nur bei starkem Ostwind und nur in den Tagesstunden mit einer Gewichtsbegrenzung beflogen. Trotzdem belegt sie den Wortbruch des RP Leipzig, welches im Plan­fest­stell­ungs­be­schluss eine deutliche Entlastung der Großstädte Leipzig und Halle versprochen hatte. Vom Militär- und Frachtdrehkreuz in Schkeuditz werden aber immer mehr Menschen massiv belastet; ob in Leipziger Norden, im Süden und Osten von Halle oder in den zahlreichen Orten dazwischen. Das Leiden der betroffenen Bevölkerung wird die Zukunft bestimmen. Solange keine echten Kompromisse angeboten werden, solange wird es keine Ruhe geben.

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Pressemitteilung 03/2008

Gesetzlich vorgeschriebene Auskunftspflichten

Unter Bezug auf den Planfeststellungsbeschluss gab der Flughafenchef zu, alle Kapazitäten ausnutzen zu wollen und jeden Kunden auf­zu­neh­men. Das würde eine etwa vierfach höhere Belastung als im Beschluss prognostiziert zur Folge haben. Wirksame Einschränkungen sieht der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss nicht vor. Umso wichtiger ist es deshalb, den tatsächlich auftretenden Lärm zu erfassen. Dazu haben so­wohl der Flug­ha­fen als auch die Anwohner jeweils eigene Flug­lärm­mess­sta­tionen installiert. Nur auf diese Weise konnte nachgewiesen werden, dass in der Statistik des Flughafens in der Vergangenheit einige laute Flüge entfernt worden sind.

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Pressemitteilung 02/2008

Flughafen bekennt sich zum Lärmschutz

Anlässlich einer Bürgerversammlung im Schkopauer Ortsteil Döllnitz am 14. Februar 2008 hat der Umweltbeauftragte des Flughafens Leipzig/ Halle, Axel Semrau, allen Bürgern der Ortschaft Döllnitz den kostenlosen Einbau von Schallschutzfenstern in alle Schlafräume zugesagt. Auf An­fra­ge eines vom Fluglärm betroffenen Bürgers, ob die bei seinem Wohn­haus notwendige komplette Lärmschutz-Einhausung vom Flug­ha­fen be­zahlt würde, ergänzte Flughafenchef Eric Malitzke, jedes Haus im Nachtschutzgebiet würde einer individuellen Prüfung des not­wen­di­gen Schallschutzes unterzogen.
Diese Zusage ist auch ein Erfolg der IG Nachtflugverbot und der vielen betroffenen Bürger, die immer wieder ihr Recht auf gesunden Nacht­schlaf eingefordert haben.

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Pressemitteilung 01/2008

Wir und der FLUG e.V. sagen Danke!

Die erste Etappe haben wir gemeinsam schon geschafft! Durch die un­vermindert anhaltende Spendenbereitschaft der von Flug- und Bo­den­lärm geplagten Anwohner des Flughafens Leipzig/Halle sowie der zahl­rei­chen Umweltvereine und -verbände ist es uns innerhalb nur weniger Monate gelungen, die benötigten finanziellen Mittel für die erste Stufe im laufendem Klageverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zu be­schaf­fen.
Wir möchten uns bei den vielen hundert Einzelspendern ganz herzlich für ihre Spendenbereitschaft be­dan­ken!

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Pressemitteilung 07/2007

Der enttäuschende Planergänzungsbeschluss

Die Vorgaben des Gerichts waren eigentlich eindeutig: Nur Ex­press­fracht­flü­ge, welche unbedingt auf Starts und Landungen in der Nacht angewiesen sind, dürfen uneingeschränkt fliegen. Alle anderen Luft­ver­keh­re, die nicht auf den so genannten Nachtsprung angewiesen sind, müssen unterbleiben. Man bedenke: Dieses Urteil stellte schon einen schwachen Kompromiss zwischen den Bürgerinteressen und den wirt­schaft­lichen Interessen der Flughafennutzer dar.
Doch konnten 3.115 Einwender das Regierungspräsidium Leipzig (RP) im Planergänzungsverfahren leider nicht davon überzeugen, den vom Bundesverwaltungsgericht geforderten besonderen Schutz der Nacht­ru­he den Anwohnern des Flughafens zu gewährleisten. Diese Flüge nun ohne jegliche Einschränkung zu genehmigen, lässt bei uns ernsthafte Zweifel am Demokratieverständnis des Chefs des RP Leipzig, Walter Christian Steinbach, aufkommen.

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Pressemitteilung 03/2007

Auslegung zum Planergänzungsverfahren

Zu Recht hat das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil explizit darauf hingewiesen, dass den Anwohnern des Flughafens durch den Expressfrachtverkehr in der Nacht schon eine massive Beeinträchtigung ihrer Nachtruhe zugemutet wird. Deshalb müssen alle Flüge, die nicht dem Transport von Expressfracht dienen, in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr unterbleiben. Gemeint sind damit alle Linien-, Charter- und Touristikverkehre.
Damit ist es der IG NFV gelungen, die vom Flughafen als unantastbar bewertete "heilige Kuh", die 24-stündige uneingeschränkte Nacht­flug­er­laub­nis, im letzten Moment zu kippen. Der Flughafen wird unter Zu­hil­fe­nah­me teurer Gutachten jetzt alles daran setzen, auch noch diese klei­nen Einschränkungen zu unterlaufen. Vorrangig wird sicher wieder das Totschlagargument Arbeitsplätze ins Feld geführt werden.

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Pressemitteilung 01/2007

Wartungsbasis für russische Großraumfrachter

Ein weiterer Meilenstein bei der Ausrichtung zu einem Militär- und Zi­vil­flug­ha­fen (Dual Use) wird heute auf dem leipziger Flughafen gelegt. Am Rande der Stadt der friedlichen Revolution von 1989 etabliert sich ein mi­li­tä­ri­scher Umschlagplatz für Kriegsgüter und Großwaffen sowie eine wich­ti­ge Station für Truppentransporte der US-Armee.
Vor unser aller Augen wird entgegen der Beteuerungen aus Politik, der Flughafenführung und der Medien ganz offen eine zweigleisige Nutzung des Flughafens umgesetzt. Sowohl als Militärflughafen als auch weiterhin als ziviler Airport wird hier in Leipzig mit der Kriegsführung der USA und der NATO offensichtlich großes Geld verdient.

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Presseinformation 11/2006 RA Eiding

Kläger gegen Flugafenausbau erringen Erfolg

Am 09.11.2006 um 10:00 Uhr hat das BVerwG in Leipzig seine Ent­schei­dung betreffend drei ausgewählter Musterklagen gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss des Regierungspräsidiums Leipzig zum Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle in ein Nachtfracht-Drehkreuz verkündet: Es be­an­stan­det Teile des Planfeststellungsbeschlusses, welche nun in einem Planergänzungsbeschluss nachgebessert werden müssen. Dennoch dür­fen die begonnenen Baumaßnahmen weitergeführt und der Betrieb eines Nachtfrachtsterns (DHL Hub) beginnen.
Untersagt wurde nächtlicher Linienverkehr, Charterverkehr und tagsüber beförderbare Fracht. Dazu soll sich die Planungsbehörde mit dem Vor­ha­bens­trä­ger ins Benehmen setzen, welche Flüge nicht nachts statt­fin­den müssen.

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Presseinformation 11/2006 RA Dr. Eiding

Pressemitteilung 05/2006

Die "Jobmaschine Flughafen" stottert

Mit Hochdruck wird am Flughafen Leipzig/Halle daran gearbeitet, durch den Neubau der südlichen Start- und Landebahn und der DHL-Ver­la­de­sta­tion vor der Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht Tatsachen zu schaffen. Die Verlegung einiger DHL-Flugzeuge seit Sommer 2005 von Berlin nach Leipzig und die Stationierung zweier russisch- ukrainischer Großraumtransporter vom Typ Antonov AN 124-100 im März diesen Jahres runden die Bemühungen des Flughafens ab, die Nutzung als Nachtflug-Drehscheibe und NATO-Umschlagplatz Stück für Stück um­zu­set­zen.
Unter Zollfahndern gilt der Leipziger Flughafen bereits jetzt als Einfallstor für Drogenkuriere und Schmuggler aller Art. Doch trotz des insgesamt gestiegenen Gefahrenpotentials durch den Einsatz der Frachtmaschinen und des zu transportierenden militärischen Geräts der NATO hat es der Flughafenbetreiber bislang versäumt, neues Personal beispielsweise bei der Flughafenfeuerwehr einzustellen. Die vielgepriesene "Jobmaschine Flughafen" stottert bereits am Start.

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Pressemitteilung 08/2005

Baubeginn der Südbahn

Mit dem Baubeginn der Südbahn startet eine Baumaßnahme, die bei vernünftiger Überlegung in dieser Art und Weise nie bewilligt worden wä­re. Die schwierige Wirtschaftssituation in Sachsen und Sachsen-Anhalt wird ausgenutzt, um mit der "Arbeitsplatzlüge" alle Bedenken gegen eine solche unnötige Steuermittelverschwendung zu ersticken.
Viel sinnvoller wäre es, diese enormen Steuermittel nicht am Flughafen in den Sand zu setzen, sondern in den regionalen Mittelstand zu stecken. Hier würden tatsächlich tausende Arbeitsplätze entstehen, von denen man auch menschenwürdig leben kann und die die Wirtschaftskraft un­se­rer Region voran bringen. Arbeitsplätze, die dauerhaft Be­schäf­ti­gung bedeuten würden.

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Pressemitteilung 05/2005

Entscheidung zur aufschiebenden Wirkung

Am 20. Mai 2005 hat das Bundesverwaltungsgericht (BverwG) seine Ent­scheidung zum Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung für das Vorhaben Ausbau des Verkehrsflughafens Leipzig/Halle (Start-/ Lan­de­bahn Süd mit Vorfeld) verkündet. Unser Eilantrag wurde leider ab­ge­lehnt.
Wir bedauern, dass dem Flughafen Leipzig/Halle nun die Möglichkeit ge­bo­ten wird, durch einen zügigen Baubeginn die vom Ausbau be­trof­fen­en Anwohner vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die baldige Aufnahme der Bauarbeiten kann unserer Meinung nach nun zu schwer­wie­gen­den Schä­den führen können, die nicht wieder rückgängig zu machen sind.

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Pressemitteilung 11/2004

Planfeststellungsbeschluss wird übergeben

Das Regierungspräsidium (RP) Leipzig hat als zuständige Behörde das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau und Drehung der Start- und Lan­de­bahn Süd (SLB) abgeschlossen. Wir werden selbstverständlich den dann ausgelegten Planfeststellungsbeschluss mit unseren Anwälten und Sachverständigen sorgfältig prüfen. Im Mittelpunkt dabei steht besonders unsere Forderung für ein Nachtflugverbot am Flughafen Leipzig-Halle. Die Interessengemeinschaft wird auch kritisch die vorgesehenen Lärm­schutz­maß­nah­men prüfen. Wir halten die Anzahl der Betroffenen für we­sent­lich höher, als die vom Flughafen angegebenen.

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Atomuhr
Kalender